WEITERLESEN>> Einführung Pastor Burghardt am 19. Sept. 2021 in St. Marien Soltau

 

 

 

Busche verlas die offizielle Ernennungsurkunde von Bischof Heiner Wilmer, aus der hervorgeht, dass Andreas Burghardt in den überpfarrlichen Dienst für die beiden Gemeinden St. Marien Soltau sowie St. Michael Munster berufen ist. Dass er dabei frei von Verwaltungsaufgaben ist, entlockte Guido Busche im Nebensatz eine kleine, neidvolle Bemerkung, wobei ihm die Freude über die Unterstützung deutlich anzumerken war.

 

Pastor Burghardt wiederum bedankte sich sowohl für das herzliche Willkommen als auch bei den vielen lieben Menschen, die aus seiner Heimat Borsum bei Hildesheim extra angereist waren, um ihn bei der Einführung in sein neues Amt zu begleiten. „Sie haben mir besonders in der schweren Zeit meiner Krankheit gezeigt, was es heißt, gemeinsam unterwegs zu sein!“

 

Miteinander unterwegs zu sein, „auf dem Weg hin zu Christus, um gemeinsam Gemeinde zu werden und zu sein“, das darf jetzt mit Andreas Burghardt und den Menschen in Soltau, Schneverdingen, Munster und Faßberg mit allen dazugehörigen Ortschaften beginnen und so feierte der neue Pfarrvikar seine erste heilige Messe in der neuen Gemeinde. Nach langer Corona bedingter Pause gaben dafür extra mehrere Messdienerinnen und Messdiener der Feier einen würdigen Rahmen – es geht wieder! Und Pastor Burghardt wusste das durchaus sehr zu würdigen mit einem herzlichen Dank speziell an diese jungen Menschen.

 

Zum Schluss hieß auch Stefan Kreipe im Namen des Kirchenvorstands und Pfarrgemeinderates Andreas Burghardt sehr herzlich willkommen. „Alle Türen stehen Ihnen offen!“ In Anspielung auf den Dienst in zwei Gemeinden sagte er: „Wir haben einen halben Pfarrer, einen halben Diakon und jetzt auch einen halben Pastor. Damit erfüllen wir die Grundtugend des Christentums – wir teilen gern.“ Auch er machte den großen Vorteil der Aufgabe Burghardts deutlich: keine Verwaltungsaufgaben, sondern das tun zu dürfen, „weshalb Sie Priester geworden sind – zuhören,  trösten, also echte Seel-Sorge.“

 

Kreipe erzählte, dass auch er vor Jahren von der Hildesheimer Börde nach Soltau gekommen sei und er habe es nicht bereut. So würde auch Burghardt es nicht bereuen. „Die Menschen hier sind offen, sehr nett, bodenständig, stolz und selbstbewusst und vor allem fromm – eine gute Herde!“

 

Zusammenfassend brachte Andreas Burghardt es zum Schluss auf den Punkt: „Leben wir zusammen das, was Christsein uns ermöglicht!“

 

Text: Susanne Zschätzsch