Bild: Friedbert Simon / Künstler: Alois Bergmann-Franken/Pfarrbriefservice.de
Bild: Friedbert Simon / Künstler: Alois Bergmann-Franken/Pfarrbriefservice.de

Kalenderblatt...

 

Halleluja. Halleluja.
So spricht der Herr:
Weil du mich gesehen hast, Thomas, glaubst du.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Halleluja.

 

 

                       Liturgie 23.  April 2017


Foto: Klaus Herzog/Pfarrbriefservice
Foto: Klaus Herzog/Pfarrbriefservice

Erstkommunionfeier in St. Marien

 

Seit dem Herbst letzten Jahres werden die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet. Am 30. April 2017 empfangen 20 Kinder aus unseren verschiedenen Gemeindeorten erstmalig die Heilige Kommunion. Die Messfeier beginnt um 10.00 Uhr in unserer St.-Marien-Kirche.


Grafik: Birgit Seufert/Pfarrbriefservice
Grafik: Birgit Seufert/Pfarrbriefservice

30 Jahre Ökumenisches Friedensgebet in Soltau

 

Im Mai 1987 wurde das erste ökumenische Friedensgebet in der Lutherkirche gestaltet. Seitdem treffen sich jeden Freitag im Altarraum Menschen zum Beten.
Deshalb wird am Freitag, den 5.Mai um 19.00 Uhr ein besonderes Friedensgebet gefeiert. Es wird an die Anfänge erinnert und wahrgenommen, welche Themen immer wichtig waren und was heute im Vordergrund steht.

Musikalisch wird der Kirchenchor aus Breloh unter Leitung von Anke Heusler das Gebet mit Friedensliedern gestalten. Im Anschluss wird es einen kleinen Imbiss geben.
Das Ökumenische Team des Friedensgebetes und Pastorin Tiebel-Gerdes laden herzlich ein.


Foto: Jens Spies
Foto: Jens Spies

Kreuzweg für Kinder in Schneverdingen

 

Parallel zur Karfreitagsliturgie wurde in Schneverdingen wieder ein Kindergottesdienst angeboten, den Friederike Mizdalski und Jens Spies vorbereitet hatten. Der Kreuzweg wurde mit unterschiedlichen Gegenständen gestaltet.  Diese sind den Kindern aus ihrem Alltag bekannt: Ein dicker Stein, Deutschlandfähnchen, Nägel, Erste-Hilfe-Set, frisches Brot oder Stroh.

Jedes Kind durfte sich einen  Gegenstand aussuchen, mit dem es schon mal etwas erlebt hat. So kamen Betreuer und Kinder zu Beginn ins Gespräch über jubelnde Fußballfans, den Papa, der ein Pflaster aufklebt und tröstet oder den dreckigen Käfig des Kaninchens.

 

Eine Körperübung leitete dann über zum Thema „Kreuz“: Die Kinder wurden angeleitet, erst ihre aufrechte Haltung zu spüren und dann ihren rechten und linken Nachbarn zu begrüßen. Dann standen sie sich mit ausgestreckten Armen gegenüber und stellten fest, dass ihr Körper ein Kreuz bildete. Diese Kreuzlinien weisen auf die Grundhaltung der Christen hin: In der Ausrichtung zu Gott (Blick nach oben) den Mitmenschen wahrnehmen (Blick zur Seite).

 

Schnell war ein großes Kreuz aus Papier auf den Boden gelegt. Der weitere Ablauf des Kreuzwegs war den älteren Kindern schon gut bekannt. Alle gemeinsam gingen die einzelnen Stationen des Lebens Jesu von der Geburt bis zum Tod und der Auferstehung nach. An jeder Station wurden die Gegenstände des Alltags mit dem Leben Jesu in Verbindung gebracht, ein Licht entzündet und ein Liedvers gesungen. Schön zu beobachten, wie die Kinder schon bald Verantwortung übernahmen und selbstständig das Legen der einzelnen Stationen vorbereiteten. Zum Abschluss des Kindergottesdienstes wurden fleißig Kreuze aus Haselnussstecken gebunden.


Foto: Christine Gevers (Peter Wanninger erläutert die Tontafeln)
Foto: Christine Gevers (Peter Wanninger erläutert die Tontafeln)

Kreuzweg gegen das Vergessen in Wietzendorf

Seit einigen Jahren wird nun schon der "Kreuzweg gegen das Vergessen" in Wietzendorf durchgeführt. Die Teilnehmenden trafen sich am Gedenkstein am Munsterweg. Dort wurden sie von Christoph Euhus, dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Wietzendorf begrüßt. Er erläuterte, dass der Gemeinde die Aufarbeitung der Geschichte um das Kriegsgefangenenlager sehr am Herzen liegt. Bürgermeister Wrieden und weitere Mitarbeiter kümmern sich um Menschen, die das Grab ihrer Angehörigen besuchen wollen.

Der Kreuzweg führte die Gruppe vom Gedenkstein in sieben Stationen zur Kriegsgräberstätte. In diesem Jahr wurde das Schicksal der italienischen und französischen Kriegsgefangenen in den Blick genommen. Im Jahre 1944 wurde das Lager in Wietzendorf eingerichtet und trug den Namen "Oflag83" (Offizierslager). Die Texte zu den Stationen des Kreuzweges wurden dem Buch "Wietzendorf" des italienischen Kommandanten Pietro Testa entnommen. In diesem Buch schilderte er  seine Erlebnisse in diesem Lager.

Es wird von Hunger und Leid berichtet, von schlimmen hygienischen Zuständen.... Pietro Testa  schreibt auch über die bedrohliche Situation, dass es den Plan gab, alle italienischen Gefangenen zu liquidieren. Er berichtet auch über Plünderungen in Wietzendorf, woraufhin die Kontrollen im Lager verstärkt und die ohnehin kargen Essensrationen noch halbiert werden.

Am Friedhof angekommen, erläuterte Peter Wanninger (AG Bergen-Belsen e.V.) besonders die Gedenkstättenarbeit durch Erstellen von Tontafeln. Bisher haben Schülerinnen und Schüler der Grund- und Hauptschule Wietzendorf unter Leitung ihres Lehrers Klaus Kolmsee diese Tontafeln erstellt. "Wir schreiben eure Namen" wird derzeit fortgeführt von der Oberschule Soltau und der Realschule Munster.

Am Mahnmal beteten alle gemeinsam den Psalm 130 "Aus der Tiefe ruf ich, Herr, zu dir" sowie das Vaterunser. An der Osterkerze wurden Grablichter entzündet und von den Teilnehmenden zu den Gräbern getragen.

 

Weitere Informationen:

http://gedenkstaettenfoerderung.stiftung-ng.de/fileadmin/dateien/Gedenkstaettenfoerderung_Nds/PDF_AK_Friedhoefe_5._Workshop/Wanninger_Besuch_Angeh%C3%B6rige_Hoersten_Oerbke_Wietzendorf_-_Workshop_SnG_2015-01-22.pdf

 

www.ag-bergen-belsen.de